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Alles begann im Frühjahr 2002. Jan wird bei einem Konzertbesuch bei den Kollegen von "Six Pack" mit dem A-Cappella-Virus infiziert und beschließt: "Das will ich auch machen!" Also macht er sich im Freundeskreis auf die Suche, und innerhalb kurzer Zeit findet sich die Urbesetzung: Meike Fink (Sopran) Viola Unger (Mezzosopran) Steffie Weber (Alt) Peter Pfeifer (Tenor) Steffen Müller (Bariton) Jan Unger (Bariton, behelfsweise Bass) Man verständigt sich auf den Namen "Die Vielharmoniker". Nicht wissend, dass es in nicht allzu ferner Vergangenheit schon mal eine Formation dieses Namens gab. Nach ersten Gehversuchen und Proben findet im November 2002 der erste öffentliche Auftritt in Fürth im Jugendheim anlässlich des Kolpinggedenktages statt. Das erste kleine Repertoire umfasst "Barbara Ann" von den Beach Boys, "Only You" von den Flying Pickets, "Wie kann es sein" von den Wise Guys und ein eigenes Arrangement des "Abschiedslied (Auld Lang Syne)". Der Auftritt wird vom Publikum begeistert entgegengenommen - was die Frauenstimmen zu einer spontanen Betriebsfeier an Ort und Stelle und anschließend im benachbarten Gasthaus "Zum Anker" veranlasst. Im Dezember 2002 gibt es dann erste Umbesetzungen: Peter verlässt die Formation, Hans Unger kommt dazu. Jan ist endlich erlöst und darf ab sofort in seiner eigentlichen Stimmlage Bariton singen. 2003 vergeht mit intensiven Proben und verschiedenen kleinen Auftritten bei Hochzeiten und Geburtstagsfeiern. Im September folgt der nächste öffentliche Auftritt, wiederum bei der Kolpingsfamilie, diesmal anlässlich des fünfzigjährigen Jubiläums und natürlich mit neuen Liedern im Repertoire. Wieder ist das Publikum begeistert, wieder kommt es spontan zur Betriebsfeier. So entstehen Traditionen. Im Dezember 2003 gibt es wieder personelle Veränderungen: Matt Atherton verläuft sich zufällig zu einer Probe und reicht seine Bewerbung ein. Um die Lücke zwischen Alt und Bariton zu schließen (und weil er ja auch nicht so schlecht singt :)), wird er angeheuert. Gleichzeitig steigt Steffen wegen zunehmendem beruflichen Termindruck aus. Im Februar dann ein Auftritt bei der Alter-nativ-Fastnacht. Das Jugendheim erbebt unter den "Zugabe"-Rufen. Die Frauenstimmen können den Erfolg mal wieder nur unter Zuhilfenahme einer spontanen Betriebsfeier verkraften. 2004 wird das Jahr der Neuzugänge. Im Juni kommt Anne Lindner, im Dezember Toby Hill. Mit Letzterem steigt der Ausländeranteil der Formation sprunghaft an. Ein gebürtiger Brite, der noch dazu nicht mal in Fürth lebt - wenn das nicht Multi-Kulti ist. :) Auch 2005 schraubt die Formation den Anspruch weiter kräftig nach oben. Lorna Dooley erklärt sich bereit, die Vielharmoniker zu coachen. Unter ihrer temperamentvollen Anfeuerung macht die Gang Riesenfortschritte. Das einschneidende Ereignis: Am 25. März 2006 findet das erste eigenständige, abendfüllende Konzert der Vielharmoniker statt. Die evangelische Kirche in Fürth ist schon drei Wochen vorher bis auf den letzten Platz ausverkauft. Beruflicher und privater Termindruck zwingen Steffie, ihr Hobby bei den Vielharmonikern aufzugeben. Versuche, sie zu ersetzen, sind leider gescheitert. Aus dieser Erkenntnis heraus beschließen die Vielharmoniker, zu siebt weiterzumachen. Die Premiere des Krachers "Englänner im Ourewald", der Cover-Version von "Englishman in New York" mit einem genialen Text von Wolfgang Arnold, findet im Dezember 2006 ausgerechnet im feindlichen Ausland, in Rimbach statt. Wolfgang verzeiht uns, droht aber für den Wiederholungsfall mit Aufkündigung der Freundschaft. 2007 - ein neues Jahr und wir steigern uns weiter. Bei Konzerten in Fürth und Viernheim arbeiten wir erstmals mit Beschallung. Jens Frohnapfel, unser genialer Mann am Mischpult, eröffnet uns neue klangliche Dimensionen. 2008 wird Großvaters ehemalige Kellerbar als kleines Projektstudio hergerichtet, wir üben uns in Mehrspur-Aufnahmen. Die ersten Versuche klingen schon ganz passabel und nach einigem Experimentieren ist das erste Mini-Album "Engländer im Odenwald" fertig. Klein aber fein mit vier Titeln. Die Band ist stolz wie Bolle uff'm Milchwagen ("Das haben wir ganz alleine hingekriegt!") und macht sich sofort an die Arbeit an einem "richtigen" Album. Aufgrund beruflicher Veränderungen muss Toby Anfang 2009 die Band leider aufgeben. Für ihn kommt Björn Rothmüller (2. Tenor) dazu. In Sachen 1. Sopran werden wir in Tanja Schneider fündig und sind damit wieder zu acht. Steffen von der Urbesetzung stößt wieder zur Truppe, dieses Mal "auf der anderen Seite". Er übernimmt den Soundmix bei den Live-Auftritten und probt regelmäßig mit uns, quasi als "neunter Vielharmoniker". To be continued ...
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